Bundesumzugskostengesetz bei Kaiser Umzüge

In dem so genannten Bundesumzugskostengesetz, in der Kurzform auch als BUKG bezeichnet, sind die folgenden Dinge geregelt. Zunächst sei gesagt, worum es in diesem Gesetz überhaupt geht. Es besagt, dass Mitglieder einer bestimmten Personengruppe Anspruch darauf haben, dass ihnen die Umzugskosten zurück erstattet werden, wenn der Umzug einen beruflichen Hintergrund hat. Diese Personengruppe besteht aus Bundesbeamten, aus Soldaten, sowohl Zeit- als auch Berufssoldaten, ehemalige Bundesbeamte, Richter im Bundesdienst sowie Hinterbliebene von Personen, die einer dieser Gruppen angehört haben. Wenn Sie auch einer dieser Gruppen angehören, dann haben können Sie sich Ihren Umzug also quasi vom Staat finanzieren lassen, aber nur wenn dieser beruflich bedingt ist.

Umzug-Ratgeber zum Begriff: Bundesumzugskostengesetz

Ein Umzug gilt in diesem Zusammenhang als beruflich bedingt, wenn Sie beispielsweise von Ihrem Vorgesetzten angewiesen werden, eine Dienstwohnung zu beziehen bzw. eine Dienstwohnung zu räumen. Darüber hinaus ist im Bundesumzugskostengesetz festgelegt, dass ein Umzug als beruflich eingestuft wird, wenn Sie an einen anderen Ort versetzt werden und die Einsatzzeit dort langfristig geplant ist und nicht beispielsweise nur vertretungsweise. Dass Sie eine dieser Vorgaben erfüllen, müssen Sie sich dann von der in Ihrer Behörde dafür zuständigen Stelle schriftlich bestätigen lassen. Diese Bestätigung reichen Sie dann nach Ihrem Umzug zusammen mit einer Aufstellung der angefallenen Kosten ein. Wichtig ist dabei, dass Sie alle relevanten Zahlungsbelege aufbewahren. Kosten, die Sie zurück erstattet bekommen sind zum Beispiel die für ein Umzugsunternehmen, das Sie auswählen. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass Sie mindestens zwei Angebote einholen. Hierdurch soll wohl vermieden werden, dass man das erst beste Unternehmen engagiert. Solche Dinge werden vom Bundesumzugskostengesetz ganz genau geregelt.

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